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Aufruf für Menschenrechte und Toleranz
 
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Der Europäische Marathon für Menschenrechte - Finale in Hamburg

Der Europäische Marathon für Menschenrechte begann im Juli 1999 in Athen (ganz oben). Die 4 500 Kilometer lange Reise führte durch sieben Länder, bevor sie in Hamburg endete. Entlang der Route unterzeichneten Regierungs- und Behördenvertreter, Repräsentanten verschiedener Religionsgemeinschaften und Tausende von Bürgern eine Proklamation für Menschenrechte (oben rechts).

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ine multikonfessionelle Demonstration für Menschenrechte führte am 25. Oktober tausende Teilnehmer nach Hamburg. Einige kamen sogar aus so fernen Ländern wie Japan in die norddeutsche Metropole. Getragen wurde die Großkundgebung, bei der auch zahlreiche Künstler auftraten, von Persönlichkeiten des religiösen Lebens und Sprechern von Menschenrechtsvereinigungen.

      Mit dieser Veranstaltung fand zugleich der sogenannte Europäische Marathon für Menschenrechte seinen Höhepunkt und seinen Abschluß. Der 4 500 Kilometer lange Lauf hatte im Juli in Athen begonnen und endete nicht ohne Grund in Hamburg – einem Tor zur Welt, das seit Jahrhunderten für sich in Anspruch nehmen kann, sowohl kulturelles Zentrum als auch Knotenpunkt des internationalen Handels zu sein.

      Die Route des Läuferteams führte durch Griechenland, Italien, die Schweiz, Frankreich, Belgien, Holland und schließlich Deutschland. Organisiert hatte den Marathon die Scientology Kirche, um zum einen die Achtung vor den Menschenrechten zu fördern und zum anderen deren Einhaltung anzumahnen.

      Tausende versammelten sich an zentralen Punkten der Hamburger Innenstadt, um die Läufer auf den letzten historischen Kilometern ihrer aufsehenerregenden Reise willkommen zu heißen.

      Inmitten der feierlichen Atmosphäre wurden die Teilnehmer an den Grund und den Zweck der athletischen Glanzleistung erinnert. Die Internationale Helsinki-Vereinigung – eine der angesehensten regierungsunabhängigen Menschenrechtsorganisationen – hat in ihrem Jahresbericht 1999 warnend darauf hingewiesen, daß den Greueltaten im Kosovo eine „vermehrte Beschränkung der Meinungsfreiheit, intellektueller Aktivität und der Bürgerrechte“ vorausgegangen war, natürlich auch der Religionsfreiheit.

      Aber nicht nur im Falle Jugoslawiens liegt die hieraus zu ziehende Lehre für die Zukunft auf der Hand. Dr. Aaron Rhodes, der Leiter der Helsinki-Vereinigung, drückte es im Frühjahr 1999 in einer Pressemitteilung wie folgt aus: „Die unfaire Behandlung religiöser Minderheiten ist Ausdruck einer unterschwelligen Neigung ... zur Intoleranz und verstärkt diese noch, wodurch wiederum Pluralismus und politische Stabilität gefährdet werden.“ Gemeint waren eine ganze Reihe europäischer Regierungen.

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      Das Morden und die unbeschreiblichen Menschenrechtsverletzungen im Kosovo führten bekanntlich zu einem in der Geschichte beispiellosen militärischen Eingreifen der NATO-Staaten. Man mag das für richtig oder falsch halten, sollte so oder so aber einen selten erwähnten Aspekt nicht gänzlich in Vergessenheit geraten lassen: Jene Intoleranz, die von der Helsinki-Vereinigung als Wurzel innenpolitischer wie auch zwischenstaatlicher Konflikte betrachtet wird, wuchert auch auf den Hoheitsgebieten europäischer Regierungen. Diese sind zwar schnell mit dem menschenrechtlichen Besen bei der Hand, wenn es darum geht, vor der Tür von Drittländern zu kehren – meistens auch zu Recht –, sind aber nicht bereit, auch ihren eigenen Stall auszumisten.

      Dokumentiert wird dieser Umstand in zahlreichen Berichten von Menschenrechtsorganisationen, in denen die Regierungen „demokratischer“ europäischer Staaten, vor allem Deutschlands und Frankreichs, wegen ihrer Schikanen gegen religiöse Minderheiten kritisiert werden.

      Nicht zuletzt als Reaktion auf diese alarmierende Entwicklung organisierte das Menschenrechtsbüro der Scientology Kirche den Europäischen Marathon für Menschenrechte, der gleichermaßen von Christen, Juden, Moslems, Buddhisten und Vertretern zahlreicher Minderheitsreligionen unterstützt wurde.

      Überall in Europa trafen die Läufer mit Regierungsvertretern, Leitern religiöser Vereinigungen und Vertretern von Menschenrechtsorganisationen zusammen. Diese unterzeichneten eine von dem Läuferteam mitgeführte Proklamation für Menschenrechte. In Straßburg, dem Sitz des Europäischen Parlaments, gingen neun Abgeordnete noch einen Schritt weiter und veröffentlichten die Proklamation auf offiziellem Briefkopf. Sie ruft dazu auf, die Ideale der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wiederzubeleben und appelliert besonders an Deutschland, „die regierungsamtliche Diskriminierung von Religionen, die bereits in 24 verschiedenen Berichten von Menschenrechtsinstituten und -organisationen kritisiert wurde, zu beenden“. Statt dessen solle man auf eine Politik des Dialogs setzen.

      Der diesjährige Marathonlauf war am 22. Juli in Athen offiziell auf seinen langen Weg verabschiedet worden, und zwar im Rahmen eines Konzerts für Menschenrechte mit 8 000 Besuchern. Zu diesem Anlaß war auch eine drei Meter hohe „Fackel der Freiheit“ im Beisein von heimischen und ausländischen Wissenschaftlern sowie von Vertretern von Menschenrechtsvereinigungen entzündet worden.

      Auf ihrer Reise verteilten die Athleten Hunderttausende von Handzetteln und eine spezielle Ausgabe der Freiheit über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Der Zweck dieser Aktion bestand darin, Toleranz und Verstehen im menschlichen Miteinander zu fördern.

     Irving Sarnoff, Gründer und Leiter der Vereinigung „Freunde der Vereinten Nationen“, begleitete den Marathon während der ersten Wochen und dann wieder bei seinem Abschluß in Hamburg. Seine Organisation ist regierungsunabhängig und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vereinten Nationen und ihre Programme zu fördern.

     L. Ron Hubbard, der Gründer von Scientology, sagte einmal: „Menschenrechte müssen tatsächlich verwirklicht werden, nicht nur als ein idealistischer Traum.“

     Die Organisatoren der Veranstaltung danken all jenen, die zum Erfolg des Europäischen Marathons für Menschenrechte beigetragen haben.

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