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Der Rasputin von Bonn
 
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MENSCHENRECHTE


HASS UND KEIN ENDE


Politiker und „Sektenexperten“ der etablierten Kirchen betreiben weiterhin ihre grund- und sinnlosen Hetzkampagnen. Die Leidtragenden sind ganz normale Menschen. Ihr einziges „Verbrechen“ ist die friedliche Ausübung ihrer Religion.

Als 34 berühmte Schauspieler, Autoren und führende Persönlichkeiten der amerikanischen Unterhaltungsindustrie in einem offenen Brief an Bundeskanzler Kohl ein Ende der amtlichen Diskriminierung von Scientologen forderten, warf er den Brief demonstrativ in den Papierkorb und fügte hinzu, wer das „verzapft“ habe, hätte „keine Ahnung von Deutschland“.

     Diese arrogante Haltung kann nur bedeuten: entweder weiß Helmut Kohl selbst weniger über das Land, das er regiert, als man von einem Kanzler erwarten sollte, oder er stimmt damit überein, daß deutsche Bürger - Scientologen sind übrigens nicht die einzigen, die staatlicher Diskriminierung ausgesetzt sind - allein aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit verfolgt werden.

     Welche der beiden Alternativen auch zutrifft: des Kanzlers lapidare Äußerung, diejenigen, die auf die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen, hätten „keine Ahnung von Deutschland“, ist an Arroganz nicht mehr zu überbieten.

Maria Seegerer

Maria Seegerer

     Maria Seegerer, eine talentierte und beliebte Musikerin und Lehrerin und damals aktives Mitglied der bayerischen SPD, wird 1984 in ihrer Heimatstadt zur stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt und ist für die Ressorts Kultur und Sport zuständig.

     Ihre Karriere wird abrupt beendet, als ein politischer Konkurrent erfährt, daß sie Mitglied der Scientology Kirche ist. Schnell „schwärzt“ er sie bei der Parteispitze an. Auf einen Schlag scheinen das Engagement und die Jahre harter Arbeit, die Maria Seegerer investiert hat, vergessen zu sein. Von ihren Parteigenossen wird sie gemieden, ihren Beruf als Lehrerin muß sie aufgeben. Um eine neue berufliche Existenz aufbauen zu können, zieht sie in eine andere Stadt.

Dr. Michael P. -- Im Jahre 1992 ''entdeckt'' eine Anti-Scientology Aktivistin, daß Dr. P. Scientologe ist. Mit diesen ''Neuigkeiten'' und fabrizierten Gerüchten schwärzt sie ihn sofort bei seinem Arbeitgeber an. Die berufliche Laufbahn von Dr. P. wird zerstört.

Maja Nuesch

     Maja Nuesch wurde von früher Kindheit an diskriminiert. Mit zehn Jahren gehört es zu ihrem schulischen Alltag, daß sie Schikanen ausgesetzt ist, die nicht nur von den von ihren Eltern aufgehetzten Mitschülern ausgehen, sondern auch von den Lehrern.

     Als sie 16 Jahre alt ist, läßt ein Lehrer sie vor der versammelten Klasse aufstehen. Sie wird gezwungen, ihre religiösen Überzeugungen gegen ein Bombardement abstruser Vorwürfe zu verteidigen.

     Sie erlebt öffentliche Veranstaltungen mit, bei denen Strohpuppen, als „Scientologen“ aufgemacht, verbrannt werden. In ihrer örtlichen Scientology Kirche gehen Bombendrohungen ein.

Dr. Michael P.

     Dr. Michael P. war 13 Jahre als Chemiker bei der BASF beschäftigt. Mit seiner Frau und seinen zwei Kindern bewohnte er ein komfortables Haus in der Nähe von Frankfurt. Sein Leben war rundum in Ordnung und es gab keinen Anlaß, sich Sorgen um die Zukunft zu machen.

     Im Jahre 1992 „entdeckt“ eine Anti-Scientology Aktivistin, daß Dr. P. Scientologe ist. Sie schwärzt ihn sofort bei seinem Arbeitgeber an und verbreitet das Gerücht, er sei in „kriminelle Machenschaften“ verstrickt.

     Ohne eine Überprüfung der Angelegenheit vorzunehmen, reicht die BASF Strafanzeige ein. Unter dem Verdacht der Industriespionage wird Dr. P. fristlos entlassen.

     Die Polizei nimmt Dr. P. fest und lichtet ihn für die Verbrecherkartei ab. Einen ganzen Tag lang wird er verhört.

     Sein Ruf als kompetenter Chemiker ist zerstört. Die Hetzkampagne hat ihn über Nacht vom erfolgreichen Wissenschaftler zum Geächteten gemacht.
     Eineinhalb Jahre später stellt der Staatsanwalt die Ermittlungen ein. Alle Vorwürfe und Anklagen gegen Dr. P. hatten sich als völlig haltlos herausgestellt. Aber seine Existenz ist bereits zerstört.

     Trotzdem wird er von der BASF weiter schikaniert. Bis hin zum Klageerzwingungsverfahren geht sie gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft an, um den Ruf von Dr. P. noch weiter zu ruinieren und um ihr früheres ungerechtfertigtes Vorgehen zu vertuschen und zu rechtfertigen.

     Im Januar 1997 wird das Verfahren gegen Dr. P. erneut und endgültig eingestellt.


Familie Jansen* -- Als ihre  Nachbarn in Hamburg erfahren, daß Herr und  Frau Jansen*  Scientologen sind, beginnt  eine Hexenjagd auf das junge Ehepaar. Familie Jansen*
*Name von der Redaktion geändert

     Als ihre Nachbarn in Hamburg erfahren, daß Herr und Frau Jansen Scientologen sind, beginnt eine Hexenjagd auf das junge Ehepaar.

     Ihre Hauswand wird mit Beleidigungen beschmiert und im gegenüberliegenden Garten einer evangelischen Kirche werden Banner mit Hetzparolen angebracht. Der Pastor weigert sich, sie zu entfernen.

     Jeder Versuch, mit den Nachbarn ein vernünftiges Gespräch zu führen, wird schroff abgelehnt.

     In die Wohnung des Ehepaars wird eingebrochen, Eigentum gestohlen und zerstört.

Waki Zöllner

     Waki Zöllner ist Maler und Bildhauer. Geboren 1935 hatte er mit 14 Jahren seine erste Ausstellung als Maler in Trabach an der Mosel und kam 1956 nach München. Er studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Architektur und Malerei, machte sein Staatsexamen als Lehrer und arbeitete rund 25 Jahre als Lehrbeauftragter an der Universität München. Ausstellungen auf nationalen Kunstmärkten, zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen, Magazinen und Kunstbüchern machten ihn international bekannt. Er gestaltete diverse U-Bahnhöfe der Stadt München, Waki Zöllner entwickelte das Konzept für ein BMW-Museum und arbeitete an der Entwicklung des größten je gebauten Kunststoffschwimmkörpers der Welt. Bereits in den 70er Jahren wurde Waki Zöllner Scientologe. Diese Tatsache war allgemein bekannt. Das von der Bundesregierung erzeugte Klima der Intoleranz beeinflußte auch zunehmend das Leben Herrn Zöllners. Beispielhaft mag dafür folgendes Erlebnis angeführt werden: Etwa im September 1996 richtet der Kindergarten Gmund - in Waki Zöllners Nachbarschaft - eine Anfrage an ihn. Man wolle gerne eine Skulptur in Auftrag geben und Herr Zöllner solle doch einen Vorschlag dafür machen, ein Modell und ein Angebot unterbreiten. Nachdem Waki Zöllner sein Werk schließlich zum reinen Materialwert anbietet und seine Arbeitsleistung spendet, wird der Auftrag mit Handschlag besiegelt. Der Erste Bürgermeister, der Zweite Bürgermeister, die zuständigen Architekten, die Kindergärtnerin und die Vorsitzende des Fördervereins des betreffenden Kindergartens sind sich einig. Eher scherzhaft bringt der Zweite Bürgermeister Waki Zöllners Religionszugehörigkeit zur Sprache - in Anwesenheit aller Beteiligten. Eigentlich, so scherzt er, dürfe man ihm den Auftrag ja gar nicht geben, weil er Scientologe sei. Man lacht darüber.

     Wenige Tage später aber wird der Auftrag auf Betreiben der Vorsitzenden des Fördervereins Piuskindergarten, Frau Seibold, zurückgezogen. Auch der Gemeinderat will einer Aufstellung der Skulptur plötzlich nicht mehr zustimmen. Der Grund wird Waki Zöllner schriftlich mitgeteilt: „... da der Förderverein auf Grund Ihrer Mitgliedschaft in der Scientology Organisation damit nicht einverstanden ist.“ Alle anderen Beteiligten „unterwerfen“ sich dieser Entscheidung.

Gloria Schlüter -- Mit der  Forderung nach einem ''Scientology freien Niedersachsen'' will die Junge Union Gloria Schlüter von ihrem Reiterhof in der Lüneburger Heide vertreiben und drohte, den Hof abzubrennen. Gloria Schlüter

     Die Scientologin Gloria Schlüter, Witwe mit zwei Kindern, hat sich einen Reiterhof in der Lüneburger Heide aufgebaut, in dem sie Reiterferien für Kinder anbietet.

     Eines Tages dringen Mitglieder der Jungen Union in den Hof ein und verteilen an die Ferienkinder Flugblätter, mit der Aufforderung, sie an die Eltern weiterzureichen. In diesen Pamphleten fordern sie „ein Scientology freies Niedersachsen“. Als Gloria Schlüter die Jung-Unionisten anspricht, drohen sie damit, ihren Hof abzubrennen und beschimpfen sie als „faschistisch“. Die zu Hilfe gerufene Polizei erklärt ihr abweisend: „Als Scientologin müssen Sie mit so etwas rechnen“.

     Im Dezember 1986 wird Frau Schlüters 13jähriger Sohn von seinem Lehrer vor versammelter Klasse befragt, ob seine Mutter Scientologin sei. Auf die bejahende Antwort hin „erklärt“ der Lehrer den Mitschülern in verunglimpfender Weise seine Version dessen, was Scientology sei.

     Wiederholt wird der Dreizehnjährige in der Schule als „Sekten-Schwein“ beschimpft.

Zur Erinnerung:

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) ...

(3) ...

Artikel 3

(1) ...

(2) ...

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.
Artikel 4

(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

(2) ...


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