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DEUTSCHLANDS RUF Wie Gut ist er Wirklich?
 
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Tausende Bücher, Kino- und Dokumentarfilme, wissenschaftliche Abhandlungen, Geschichtsbücher und Zeitungsartikel haben ihren Teil dazu beigetragen, daß die Verbrechen Nazi-Deutschlands nicht vergessen werden. Aber was bedeutet das mehr als 50 Jahre danach?

Für die wenigen Überlebenden unter uns gibt es etwas Wichtigeres als die Erinnerung. Es ist die Erkenntnis, daß, obwohl die Nationalsozialisten 1945 besiegt wurden, der Haß und die Intoleranz, die den Massenmord überhaupt erst ermöglichten, fortbestehen. Ein von dunklen Kräften angetriebener Polizeistaat kann vielleicht mit Gewalt gestoppt werden, aber das zugrundeliegende Böse kann überdauern.

Heute sind wir mit einer Jugend in Deutschland konfrontiert, die mit Parolen wie „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ aufgewachsen ist. Und dennoch sehen wir uns an jedem neuen Tag den unwiderlegbaren Beweisen gegenüber, daß sich die Wolken der Vorverurteilungen wieder einmal unerbittlich zu einem Sturm zusammenziehen. Und wieder einmal, genau wie in den dreißiger Jahren, werden diese Beweise geleugnet, gerechtfertigt, wegerklärt, analysiert – aber es wird den Tatsachen nicht ins Auge gesehen.

Wenn nichts aus den Ereignissen gelernt wurde, die es überhaupt erst ermöglichten, daß Menschen sich an der planmäßigen Auslöschung einer ganzen Rasse beteiligten, worin liegt dann der Wert der Erinnerung?

Es gibt immer noch einige unter uns, die sich an die Zeit erinnern, bevor das eigentliche Morden begann. Es begann nicht über Nacht. Über Jahre hinweg hatte die deutsche Presse die Juden und ihren Glauben eifrig mit lügnerischen Parolen überschüttet, sie verunglimpft und sie für sämtliche Probleme der Nation zum Sündenbock erklärt.

Schließlich begannen die Anschläge. Die Behörden sahen darüber hinweg. Oftmals nahmen sie selbst daran teil. Der gewalttätige Pöbel bestand meist aus Menschen, die später angeblich nicht mehr wußten, was damals vor sich ging.

Wir haben uns entschlossen, in diesem Artikel unserer Besorgnis darüber Ausdruck zu verleihen, daß gegenwärtig wieder einmal Ausschreitungen zu beobachten sind, die von einer ansteigenden Flut des Hasses getragen und von deutschen Regierungsvertretern zumindest nicht verhindert werden.

In den Jahren 1991 bis 1994 erhöhte sich die Anzahl krimineller antisemitischer Delikte in Deutschland um fast 400%. Zur gleichen Zeit stieg auch die Zahl gewalttätiger Anschläge - viele davon mit tödlichem Ausgang - gegen Immigranten und religiöse oder ethnische Minderheiten. Es wäre fast verwegen zu fragen, wo die Polizei war. Zu oft stand sie dabei und hat zugeschaut, wie Minderheiten durch Neonazis bewußtlos geschlagen wurden.

Wo ist die deutsche Regierung? Bedauerlicherweise gibt es zwingende Beweise dafür, daß viele deutsche Beamte die Sichtweise der Neonazis teilen. Hitlers Aufstieg in den dreißiger Jahren wäre ohne die Hilfe von Gesetzen, die Juden und andere Minderheiten zu Bürgern zweiter Klasse erklärten, unmöglich gewesen. Heute werden Verordnungen zur Diskriminierung von Minderheiten wieder öffentlich von deutschen Behörden und Regierungsvertretern unterstützt.

Und genau wie in den dreißiger Jahren ist die Presse mit von der Partie. Mit wissentlich unwahren und einseitig aufgebauschten Geschichten steuert die Presse ihren Teil zur Zunahme des Hasses bei.

Will man diese Flutwelle der Intoleranz stoppen, dann muß dies jetzt geschehen. Und die einzige Kraft, die das bewirken kann, ist die deutsche Bevölkerung selbst. Die Ausrede des Nichtwissens wird kein zweites Mal zulässig sein. Jede Diskriminierung, jeder Fall von Haß muß auf den Protest deutscher Bürger stoßen.

Die Ähnlichkeit zwischen dem heutigen Deutschland und dem Deutschland der dreißiger Jahre kann nicht genug betont werden. Alle Anzeichen wurden damals ignoriert. Wir dürfen sie heute kein zweites Mal ignorieren.


Roman Radziejewski verbrachte mehrere Jahre in den Konzentrationslagern der Nazis, so auch in Buchenwald. Er war Zeuge vieler Morde an Unschuldigen und erlebte den Terror einer hemmungslosen Minderheitenverfolgung am eigenen Leibe.

Der hebräische Gelehrte Aaron Weintraub, geboren in Israel, kämpfte während des Zweiten Weltkriegs gegen die Nationalsozialisten im Mittelmeerraum. Er hat sich eingehend mit der Geschichte des Holocaust befaßt.


editor@freedommag.org

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